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Vexelgrafik

…ist eine Form der vollständig pixelbasierten Rasterkunst, welche Vektorgrafiken nachahmt, jedoch wesentlich aufwändiger als beide Techniken ist.
Vexeln ist ein Modewort geworden (Neologismus), welches sich aus den Wörtern
Vektor + Pixel = Vexel
zusammensetzt.

Sie reicht von einfachen formreduzierten Grafiken bis hin zu fotorealistischen Umsetzungen, welche auch Details, Licht und Schatten berücksichtigen, welche durch übereinander liegende und  gruppierte Ebenen beschrieben werden. Für die Erstellung wird ein ebenenorientiertes Bildbearbeitungsprogramm mit Pfadwerkzeug wie z.B. Photoshop oder Gimp benutzt.

Die Vorteile einer Vexelgrafik liegen in den Stärken von Photoshops Filtern, Ebenenmodi, Korrekturmöglichkeiten und weiteren Detailanpassungen. Außerdem kann man Vexelgrafik und Vektorgrafik oft dadurch unterscheiden, indem man sich die Details anschaut.

Eine Vektorgrafik besitzt meist überall den gleichen Detailumfang.
Vexelgrafiken gehen bei den Details oft in die Tiefe. Ein Gesicht besitzt flächige Abstufungen. Erhöht man nun die Zoomstufe und schaut sich ein Auge an, so stellt man fest, dass hier mit ebensoviel Liebe und Detailreichtum gearbeitet wurde. Bei aufwändigen Vexelgrafiken besitzen selbst Wimpern Schatten und Lichterpartien.
Dadurch wirken Vexelgrafiken oft sehr natürlich. Sie verleiten dazu sie nicht nur als Ganzes zu betrachten, sondern sich ihnen wie bei einem Foto Stück für Stück anzunähern.

Das Vexeln hat auch noch einen sehr guten Lerneffekt. Man setzt sich zwangsläufig intensiv mit Licht, Schatten, Formen und Linienführung auseinander und kann diese Erfahrungen auch sehr schnell in Digital Art/Painting umsetzen.

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